Ergebnis der Vergabe

Deutschland – Medizinische Geräte – (autonome) KI-gestützte Medizinroboterplattform für die minimal invasive Chirurgie und Interventionen

3 Bieter
1 Los

Beschreibung

Die minimal invasiven Operationen reduzieren die perioperative Komplikationsrate in der Chirurgie. Patienten profitieren dabei von geringerem Blutverlust während des Eingriffs, weniger postoperativen Wundinfektionen, früherer postoperativer Darmtätigkeit mit schnellerem Kostaufbau und weniger Schmerzen. Dies reduziert die postoperative Zeit auf der Intensivstation und die Verweildauer im Krankenhaus, was zur Kostenreduktion im Gesundheitswesen beiträgt. Besonders bei Krebsoperationen müssen auch bei minimal invasiven Operationen definierte Standards eingehalten werden, welche die Prognose des Patienten beeinflussen. Die Qualität der Krebsoperation gilt bei einigen Tumorerkrankungen als prognostisch richtungsweisend. Für viele Tumore wurde bereits die Gleichwertigkeit der minimal invasiven Operationen im Vergleich zum offenen Vorgehen im Hinblick auf das Langzeitüberleben und die Tumorrezidivraten gezeigt. Damit wäre in vielen Fällen die qualitative adäquate minimal invasive Operation das ideale Vorgehen für die betroffenen Patienten, welche dann alle Vorteile der minimal invasiven Chirurgie genießen können ohne einen prognostischen Nachteil im Vergleich zum offenen Vorgehen zu erleiden. Benötigt werden zukünftig echte Operationsroboter, die in der Lage sind Operationen teilweise oder komplett autonom durchzuführen. Dann wären minimal-invasive Operationen ubiquitär anwendbar und alle Patienten könnten davon profitieren. Notwendig dafür wäre eine intraoperative Echtzeit (real time) Bildgebung, welche als Auge den Roboter durch das Gewebe, an kritischen Strukturen vorbei unter Berücksichtigung des Tumors navigiert. Ausgestattet mit Feedback und artifizieller Intelligenz könnte ein solcher Operationsroboter ähnlich wieder Chirurg beim offenen Operieren die Qualität der Organe analysieren und tumortragendes Gewebe identifizieren, um dann den Eingriff entsprechend zu adjustieren. Eine entsprechende (autonomen) KI-gestützten Medizinroboterplattform für die minimal invasive Chirurgie und Interventionen soll im Rahmen dieses Projekts stufenweise entwickelt werden.

Analyse: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto

Mit einem Konto liest Zuschlagsreif die Vergabeunterlagen dieses Verfahrens und erstellt daraus eine Analyse: Zuschlagskriterien mit Gewichtung, Eignungsanforderungen, Zeitplan und eine Checkliste der einzureichenden Unterlagen.

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Angaben aus der Bekanntmachung

Ort
Magdeburg
Bundesland
Sachsen-Anhalt
CPV
33100000 — Medizinische Geräte
Weitere: 42997300
Verfahrensart
Innovationspartnerschaften
Veröffentlicht
12.12.2024
Zuschlag am
10.12.2024
Kennung
aec9b909-389e-4c11-b830-bd22f275dc30
Quelle
TED (EU-Amtsblatt)

Lose

Zuschlag

Einordnung

Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R. im Bestand

271 Ausschreibungen (davon 177 Ergebnisse)
2,0 Ø Bieterzahl (57 Ergebnisse)
399.170 € Median Zuschlagswert (102 Zuschläge)
24,1 Tage Ø Tage bis zur Frist (88 Ausschreibungen)

Auftraggeberprofil: alle Verfahren und Kennzahlen

Quelle: veröffentlichte Bekanntmachungen dieses Auftraggebers aus den angebundenen Vergabeportalen, Stand 10.10.2026.

Vergleichbare Verfahren: Medizintechnik und Pharmazie in Sachsen-Anhalt

160 Zuschläge vom 01.11.2024 bis 10.10.2026
1,0 Median Bieterzahl (100 Zuschläge mit Angabe)
470.896 € Median Zuschlagswert (45 Zuschläge mit Wert)
82 Tage Median von Bekanntmachung bis Zuschlag (87 Verfahren)

Quelle: veröffentlichte Zuschlagsbekanntmachungen derselben CPV-Abteilung (33) im Bestand von Zuschlagsreif; Werte, die ein Portal nicht veröffentlicht, fehlen in der jeweiligen Zahl. Stand der Auswertung: 10.10.2026. Alle Zuschläge

Zum Vergabeportal

Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 12.12.2024, 00:00.